Das Gemeinschaftsprojekt „ressource.architektur" – getragen von BDA, BDIA, BDLA, BDB, dem Netzwerk Baukultur Niedersachsen, DASL, SRL, der Architektenkammer Niedersachsen sowie Studierenden der Leibniz Universität Hannover und der Hochschule Hannover.
Seit Beginn ist der Gemeinschaftsstand ein Ort für Austausch, Information und Diskussion über die drängenden Fragen der Planungs- und Architekturkultur – von nachhaltiger Stadtentwicklung über Bauen im Bestand bis hin zu Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft.
Architekturstudierende der Leibniz Universität Hannover entwickelten unter der Leitfrage „Wie viel ist genug?" im Wintersemester 2025/26 mehrere Entwürfe für den neuen Messeauftritt. Einer von ihnen wurde ausgewählt: ein „Himmel" aus fast 300 von der Decke abgehängten Plotterrollen – jede repräsentiert eine andere DIN-Norm. Ein Plädoyer für einfacheres Bauen und den Mut, bestehende Vorschriften zu hinterfragen.
Mit der Frage „Wie viel ist genug?" beschäftigt sich der Messestand der Real Estate Arena 2026 mit den Spannungsfeldern und Widersprüchen des heutigen Bauens.
Dabei geht es nicht nur um Normen und Vorschriften, sondern auch um den Umgang mit Ressourcen, Verantwortung und den steigenden Anforderungen an Architektur.
Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Im Bauen geht es immer um Abwägungen: zwischen Sicherheit und Freiheit, Effizienz und Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, Komfort und Ressourcenverbrauch. Mit jeder neuen Anforderung wächst die Komplexität – gleichzeitig entstehen viele dieser Ansprüche aus berechtigten Bedürfnissen nach Sicherheit, Barrierefreiheit oder technischer Optimierung.
Der Pavillon versteht sich nicht als eindeutige Kritik, sondern als offene Auseinandersetzung: Wie viel Regulierung ist notwendig? Wie viel Material wird wirklich gebraucht? Wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Optimierung und Überforderung?
Unterschiedliche Entwurfsansätze der Studierenden aus dem Wintersemester 2025/26 zum Thema „Wie viel ist genug?".
Der ausgewählte Entwurf und die räumliche Umsetzung für die Real Estate Arena 2026.
Gespräche und Stimmen aus Architektur, Planung und Baupraxis zum Umgang mit Regeln, Ressourcen und Realität.
Wenn Normen auf Realität treffen.
Dokumentation des Bauprozesses – von der Werkstatt bis zur Umsetzung des Messestands 2026.
Das sind die Studierenden hinter dem diesjährigen Messestand.